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Stimmt ab für Eure Favoriten, die Zeit läuft!

Du kannst nur einmal an der Abstimmung teilnehmen. Für Dein Voting kannst Du aus den 12 Projekten bis zu vier Kandidat:innen auswählen und für diese abstimmen! Die Abstimmphase läuft vom 5. Oktober 2026 bis zum 31. Oktober 2026.

Sternenräume

Motivation hinter dem Projekt

Sternenräume ist uns wichtig, weil Familien nach dem Tod eines Kindes einen geschützten Ort und ausreichend Zeit für einen würdevollen, selbstbestimmten Abschied brauchen. Heute fehlen solche Orte weitgehend. Wir möchten diese Versorgungslücke nicht nur sichtbar machen, sondern konkret verändern und ein Modell schaffen, das langfristig vielen Familien zugutekommt. Das Preisgeld würde unmittelbar in den Aufbau des Pilotstandorts fließen – insbesondere in erste architektonische Planungen sowie Materialien und Maßnahmen für Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Damit können wir die nächsten konkreten Schritte auf dem Weg zum ersten Sternenraum finanzieren. Der gesellschaftliche Wert des Projekts liegt darin, eine bisher wenig beachtete Versorgungslücke zu schließen und den Umgang mit dem Tod von Kindern nachhaltig zu verändern. Sternenräume verbindet ehrenamtliches Engagement mit Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen und möchte aus einem Pilotprojekt ein übertragbares Modell entwickeln. Langfristig sollen Familien in ganz Deutschland Zugang zu einem geschützten Raum für Abschied, Trauer und Erinnerung erhalten.

Projektbeschreibung

Sternenräume schafft einen Ort, den es bisher kaum gibt: ein naturnahes Abschiedshaus für Familien, deren Kind vor, während oder nach der Geburt bis zum 18. Lebensjahr verstorben ist. Allein in Deutschland versterben jährlich rund 3.500 Kinder. In einer geschützten Umgebung sollen Familien Zeit bekommen, gemeinsam Abschied zu nehmen, Erinnerungen zu schaffen und ihre Trauer selbstbestimmt zu gestalten. Dafür verbindet Sternenräume psychosoziale und hebammengeleitete Begleitung mit Angeboten wie Geschwisterarbeit, psychosoziale Unterstützung und Sternenkindfotografie. 2026 von einem interdisziplinären ehrenamtlichen Team gegründet, arbeitet Sternenräume derzeit am Aufbau des ersten Pilotstandorts im Rhein-Main-Gebiet. Dabei soll nicht nur ein einzelner Ort entstehen: Die Erfahrungen werden wissenschaftlich begleitet, systematisch ausgewertet und zu einem übertragbaren Modell weiterentwickelt. Unser Ziel ist eine langfristige Veränderung der Trauer- und Versorgungskultur: Familien sollen nach dem Tod ihres Kindes nicht nur medizinisch und organisatorisch, sondern auch menschlich Raum für ihren Abschied bekommen. Perspektivisch sollen weitere Sternenräume in Deutschland, z.B. ein nächster in Nürnberg, entstehen und die Versorgung damit nachhaltig verbessert werden. Das Projekt ist aktuell für den Deutschen Engagementpreis nominiert sowie bereits mehrfach ausgezeichnet.

https://www.sternenraeume.de/

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12 Stimmen

Medien verbinden Menschen – Junge Stimmen für eine starke Gemeinschaft

Motivation hinter dem Projekt

Meine Motivation für dieses Projekt ist es, junge Menschen zu inspirieren und ihnen zu zeigen, dass Engagement, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung Türen öffnen können. Deshalb leite ich derzeit das Projekt „Der kleine Journalist“, das Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren einen praxisnahen Einblick in die Welt des Journalismus ermöglicht. Gemeinsam mit erfahrenen Journalistinnen und Journalisten vermitteln wir Grundlagen der Medienarbeit, Recherche und Kommunikation. Ein weiterer wichtiger Schritt wird die Eröffnung der neuen Medienplattform „Bunte Vielfalt Nürnberg“ sein. Diese Plattform soll insbesondere Menschen mit Migrationsgeschichte eine Stimme geben und den interkulturellen Dialog fördern. In diesem Projekt werde ich den Bereich „Jugendliche“ koordinieren und junge Menschen aktiv in die Medienarbeit einbinden. Mit meinem Engagement möchte ich Brücken zwischen Kulturen bauen, junge Talente fördern und zeigen, dass Medien ein starkes Werkzeug für Integration, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt sein können.

Projektbeschreibung

Mein Name ist Willem-Alexander van Rees, ich bin 25 Jahre alt und seit vielen Jahren im Medienbereich aktiv. Schon als Kind entwickelte ich eine große Leidenschaft für den Journalismus. Inspiriert wurde ich dabei von meiner Mutter, einer international anerkannten Journalistin, die mir die Bedeutung von Information, Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement vermittelte. Meine journalistische Laufbahn begann im Alter von 16 Jahren, als ich meine ersten Artikel schrieb. Heute bin ich Redakteur innerhalb der DACIA e.V., die die Presseagentur „Așii Români- Rumänische Asse“ betreibt – die einzige Presseagentur für Rumänen in der Diaspora – sowie die Zeitung „Vocea Ta- Deine Stimme“, die in der Metropolregion Nürnberg erscheint. Mein Schwerpunkt liegt auf der Region Nürnberg. Ich recherchiere und sammle Informationen von Vereinen, Organisationen und Institutionen, bereite diese journalistisch auf und veröffentliche sie über unsere Medienplattformen. Gleichzeitig engagiere ich mich aktiv für die Sichtbarkeit und Integration von Migrantinnen und Migranten in der Region Besonders stolz bin ich darauf, bereits in jungen Jahren an mehreren Projekten der Stadt Nürnberg mitgewirkt zu haben und für meine journalistische Arbeit ausgezeichnet worden zu sein..

www.Ccrai.de

www.BdV-Medien.de

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4 Stimmen

Young Mentors Program

Motivation hinter dem Projekt

Unsere Motivation ist die Überzeugung, dass junge Menschen sich gerne engagieren, wenn das Ehrenamt zu ihrem Leben passt und nicht wie eine zusätzliche Verpflichtung wirkt. Schule, Ausbildung, Studium und Arbeit nehmen bereits viel Zeit ein. Deshalb möchten wir einen Zugang zum Ehrenamt schaffen, der flexibel, niedrigschwellig und nah an den Interessen junger Menschen ist. Statt zu fragen, wie viel Zeit jemand „übrig“ hat, fragen wir: Was kannst du? Was interessiert dich? Und was möchtest du mit anderen teilen? Wir möchten junge Menschen darin bestärken, ihre eigenen Fähigkeiten als wertvolle Ressource für die Gesellschaft zu sehen. Durch den Peer-to-Peer-Ansatz entsteht Engagement auf Augenhöhe und gleichzeitig ein Austausch zwischen verschiedenen Generationen. Unsere Erfahrungen mit dem Black Culture Garden haben uns gezeigt, dass dieser Ansatz funktioniert: Wir konnten viele Menschen erreichen und neue Ehrenamtliche gewinnen. Mit dem Young Mentors Program möchten wir diese Begeisterung langfristig weitertragen und eine Struktur schaffen, in der Engagement wachsen kann. Unser Ziel ist, dass Ehrenamt nicht nur ein einmaliges Projekt oder eine zusätzliche Aufgabe bleibt, sondern junge Menschen langfristig begleitet und selbstverständlich zu ihrem Alltag gehört.

Projektbeschreibung

Das Young Mentors Program bringt junge Menschen mit unterschiedlichen Skills, Interessen und Erfahrungen ins Ehrenamt. Nach dem Peer-to-Peer-Prinzip werden sie zu Mentor, Tutor, Trainer oder Workshopleiter und teilen ihr Wissen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Angebote entstehen aus den Fähigkeiten und Interessen unserer Community: Basketball, Kunst, Nachhilfe, Finanz- und Steuerwissen, Antirassismus, Pflege und soziale Berufe, Erziehung, Sport und Fitness sowie Social-Media-Sicherheit, bewusster Medienkonsum und gemeinsame Content Creation. Social Media ist dabei ein wichtiger Teil des Projekts: Wir nutzen digitale Räume, um junge Menschen zu erreichen, niedrigschwellig aufzuklären und sie gleichzeitig aktiv in Content Creation einzubeziehen. Das Programm ist aus unseren Erfahrungen mit dem Black Culture Garden entstanden. Dort konnten wir viele neue Menschen für ehrenamtliches Engagement gewinnen. Diese Erfahrung möchten wir in eine langfristige Struktur überführen. Aktuell bauen wir ein Netzwerk junger Engagierter auf, die eigene Angebote umsetzen und neue Mitglieder dafür begeistern. So entstehen aus einzelnen Workshops langfristige Engagementmöglichkeiten und eine nachhaltige Kultur des Mitmachens in Nürnberg.

https://www.instagram.com/bck.nuernberg/

www.isd-nuernberg.de

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30 Stimmen

[U25] Suizidprävention

Motivation hinter dem Projekt

Ich halte dieses Projekt für wichtig, weil es einen zentralen Bedarf in der Gesellschaft schließt. Junge Menschen werden viel zu spät ernst genommen und finden schwer Zugang zu Hilfe. Besonders nach der Corona Pandemie hat sich dies gezeigt. Genau deswegen ist dieses Projekt so wichtig. Es bietet einen anonymen und digitalen Zugang, um über Krisen und Probleme zu schreiben. Dieser anonyme Zugang kann entscheidend sein für junge Menschen, die sich sonst nicht trauen würden nach Hilfe zu suchen. Gesellschaftlich trägt es dazu bei, dass psychische Gesundheit enttabuisiert wird und junge Menschen mehr Sichtbarkeit und Unterstützung bekommen. Ihre Sorgen sind nicht klein, sondern sehr wichtig. [U25] hat hohen gesellschaftlichen Wert, weil es Prävention stärkt und potenziell Leben rettet. Würde ein Preisgeld zur Verfügung stehen, könnte es beispielsweise genutzt werden, um ein Team-Event oder eine Fortbildung für die ehrenamtlichen Berater/innen zu finanzieren, um den Austausch und die Motivation weiter zu stärken.

Projektbeschreibung

Die [U25] ist eine deutschlandweite Online-Beratung für junge Menschen unter 25 Jahren mit Suizidgedanken oder in psychischen Krisen. [U25] ist eine kostenlose und anonyme Möglichkeit Unterstützung zu erlangen. Dies wird gewährleistet durch ehrenamtliche junge Menschen, sodass ein Peer-to-Peer Ansatz gewährleistet werden kann. Ziel ist einfach das Dasein und das offene Schreiben. Suizid ist kein Tabuthema und darf offen angesprochen werden. Wir wollen in der Krise helfen und die Betroffenen stabilisieren und unterstützen. Es richtet sich an alle unter 25 Jährigen, unabhängig von Herkunft, sozialen Status oder anderem. Es ist ein langfristiges Projekt der Caritas, welches von jungen Menschen ehrenamtlich getragen wird. Diese werden unterstützt durch hauptamtlichen Sozialpädagogen oder Psychologen. Es werden regelmäßige Supervisionen abgehalten, um eine fachlich sichere Unterstützung gewährleisten zu können.

www.u25-nuernberg.de

www.u25-deutschland.de

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80 Stimmen

FREIRAUM ZÄHLT-Eine interaktive Rauminstallation zur Visualisierung öffentlicher Freiräume.

Motivation hinter dem Projekt

Mich fasziniert die Frage, wie Gestaltung das Verhalten von Menschen beeinflussen kann. Während meines Mediendesign-Studiums beschäftige ich mich intensiv mit der Beobachtung von Menschen im öffentlichen Raum sowie mit der Bedeutung von Natur und Freiräumen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich Menschen in Freiräumen anders bewegen, entspannter wirken und häufiger miteinander in Kontakt kommen. Diese Beobachtungen waren die Motivation für mein Projekt. Ich wollte zeigen, dass Daten nicht nur analysiert, sondern auch erlebt werden können. Durch Gestaltung möchte ich komplexe Zusammenhänge verständlich machen und Menschen dazu anregen, ihre Stadt bewusster wahrzunehmen. Die Installation verbindet Information, Begegnung und Aufenthalt und macht den Wert öffentlicher Freiräume auf eine spielerische und zugängliche Weise sichtbar.

Projektbeschreibung

„Freiraum zählt“ ist eine interaktive Rauminstallation, die die Flächenverteilung der Stadt Nürnberg sichtbar und erlebbar macht. Grundlage sind offizielle Daten zur Verteilung von öffentlichen Freiräumen, Bebauung und Infrastruktur. Diese Informationen, die normalerweise in Berichten oder innerhalb der Stadtverwaltung genutzt werden, werden in den öffentlichen Raum übersetzt und für alle verständlich zugänglich gemacht. Anstatt Zahlen und Diagramme zu zeigen, übersetzt die Installation die Daten in unterschiedliche Höhen, Farben, Materialien und begehbare Typografie. Dadurch entsteht ein Ort, der nicht nur informiert, sondern auch zum Entdecken, Spielen, Sitzen und Begegnen einlädt. Mein Ziel war es zu zeigen, dass Gestaltung komplexe Informationen verständlich machen kann. Besucher setzen sich spielerisch mit den Daten auseinander, ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden. Die Installation schafft Aufmerksamkeit für den Wert öffentlicher Freiräume und macht Daten zu einem erlebbaren Teil des Stadtraums.

https://fine-globe-865172.framer.app

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52 Stimmen

Circus X

Motivation hinter dem Projekt

Gerade im heutigen politischen Klima und dem oft konservativen Bayern braucht es sichere Räume für queere Menschen, in denen sie sich sorglos und frei ausdrücken können. Wir haben das Motto des Zirkus und der Freakshow bewusst gewählt, weil wir uns als Queers nicht anpassen und in Schubladen zwängen wollen. Es braucht einen Ort an dem unsere Unterschiede und Besonderheiten zelebriert, statt geächtet werden. Circus X kann genau das sein. Pure queere Freude, zumindest für einen Abend, an dem wir das Wort Freak mit Stolz annehmen. Ein Standbein der queeren Geschichte ist Community Care. Wir teilen Ressourcen, passen auf uns auf und nutzen unsere Privilegien für die, die diese nicht haben. Der Zirkus bietet Teilhabe, einen Ort an dem sich Queers, egal woher treffen und feiern können und die Möglichkeit mit Spenden Bedarfe der Community zu decken. Circus X positioniert sich dabei explizit queerfeministisch, transinklusiv, antifaschistisch und steht für Internationale Solidarität. Da unsere Finanzierung durch das Streichen von Geldern für Ehrenamt und Soziales immer schwieriger wird und wir mit dem Spendenzirkus keinen Profit machen (und dies auch nicht wollen), würde das Preisgeld von Youngagement uns die Möglichkeit geben den Zirkus noch einmal zu ermöglichen, egal was die Zukunft bringt.

Projektbeschreibung

Circus X, ehemals Cricus Xtravaganza ist ein kollektiv organisiertes, queeres Benefizevent. Besucher*innen erwarten Drag- und anderen Performances von lokalen Artists, Tattoo Walk-Ins, ein kleiner Markt lokaler Künstler*innen, unser Kostümwettbewerb und eine Afterparty. Mit unserem Projekt wollen wir einen Raum für queere Sichtbarkeit und Selbstexpression schaffen. Am 28. November zieht unser Zirkus schon zum dritten Mal in Nürnberg ein. Während wir 2023 und 2024 unser metaphorisches Zirkuszelt im Stadtteilzentrum "Desi" aufschlagen durften, findet die diesjährige Veranstaltung, größer als je zuvor, im Künstlerhaus statt. Unser stetig wachsendes Kernteam besteht im Moment aus 16 jungen, queeren Ehrenamtler*innen. Bei uns wird alles selbst gemacht: Von der Finanzplanung bis hin zur Deko. Also wirklich ein Event von der Community für die Community. Dabei ist uns besonders wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt, weshalb wir jedes Jahr vergünstigte Geflüchtetentickets anbieten und all unsere Einnahmen an einen guten Zweck gehen. In den letzten Jahren konnten wir mit insgesamt 8000€ Spenden queere Geflüchtete bei "Fliederlich e.V." und "Rosa Asyl", sowie das Queere Zentrum "DomEq" in unserer Partnerstadt Krakau unterstützen. Kurz gesagt: im Circus X soll die Community zusammenkommen und Nürnbergs queere Kultur aufblühen. Wir sind queer, politisch, engagiert und vieles mehr. Lernt uns im beigefügten Video kennen!

https://youtu.be/wtmXYPyQP0w

https://www.instagram.com/circus.xtravaganza/

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13 Stimmen

ON THE MOVE Festival

Motivation hinter dem Projekt

Angestoßen durch die Ereignisse und EU-weiten Grenzschließungen im Sommer und Herbst 2015, entstand die Idee ein Festival zu organisieren, um Spenden für Menschen auf der Flucht zu sammeln. Nach der ersten Veranstaltung war dem Team schnell klar, dass der Bedarf weiterhin besteht und auf die Idee für ein einzelnes Benefiz-Festival folgten zahlreiche Weitere, so wie kleine Konzerte und schließlich Podcast-Abende, Workshops und Lesungen. Heute ist der Bedarf so groß wie noch nie. Gleichzeitig hat sich im Laufe der Jahre der Fokus der Veranstaltung ein wenig von der reinen Benefizveranstaltung hin zu einer Aufklärungsveranstaltung verschoben, um die tatsächlichen Betroffenen und Ihre Bedarfe verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken. Wir wollen mit unserer Arbeit Räume für Austausch und Zuhören schaffen und dabei immer wieder auf die unterschiedlichen Situationen, Menschenrechtsverletzungen und die Folgen einer restriktiven Migrationspolitik aufmerksam machen. Zudem ist das Ziel von On the Move eben explizit Menschen mit Erfahrungen zum Thema Flucht mit in unsere Veranstaltungen einzubeziehen. Wir wollen das Thema Flucht in Nürnberg auf unterschiedlichste Weise sichtbar und zugänglich machen. Im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen wie Musiker:innen, Künstler:innen, Ehrenamtlichen, sozialen Organisationen und Vereine. On the Move steht dafür, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Sichtbarkeit zu schaffen.

Projektbeschreibung

Das ON THE MOVE Festival (ehemals Stage for Peace) veranstaltet seit 2016 Fundraising-Konzerte für Geflüchteten NGOs und Bildungsveranstaltungen, welche über die Lage für Geflüchtete auf dem Weg nach Europa und in der EU aufklären. Alles wird komplett ehrenamtlich organisiert, die Künstler:innen verzichten auf ihre Gage, die Location auf Mietkosten und der Eintritt ist stets auf Spendenbasis. Denn Engagement und Interessen an dem Thema sollen nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Mit unterschiedlichen Formaten wollen wir der Komplexität von Flucht und Migration Raum geben. Sei es durch die Einbindung von Pushbackberichten, Workshops über die Kriminalisierung von Helfenden und Geflüchteten als Schmuggler:innen, eine Bühne für die Geschichten von Menschen mit Fluchterfahrung und für lokale Initiativen, Lesungen oder Spenden-Auktionen auf Social Media. In den letzten 10 Jahren haben wir 18 Veranstaltungen durchgeführt. Damit konnten ca. 12.500 € an 11 NGOs gespendet werden. 2026 feiern wir zudem unser 10-Jähriges Jubiläum. Neben einem abwechslungsreichen Programm über das Jahr, soll daher auch das Jubiläums-Festival Anfang nächstes Jahr besonders gefeiert werden. Wie in viele Bereichen sind auch in der Veranstaltungsbranche alle Kosten immens gestiegen. Mit dem Youngagement Preisgeld können wir diese Jubiläumsausgabe mit einem spannenden Programm und tollen Acts bespielen und ggf. darüber hinaus weitere folgende Veranstaltungen mitfinanzieren.

https://www.instagram.com/onthemove.festival/

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10 Stimmen

Clever mit Ki

Motivation hinter dem Projekt

Ich sehe täglich, wie groß die digitale Schere ist. Kinder aus gut situierten Familien wachsen selbstverständlich mit Technik auf – die anderen schauen zu. Das finde ich ungerecht. KI wird unsere Gesellschaft massiv verändern und es kann nicht sein, dass manche Kinder einfach abgehängt werden, weil sie zufällig in die falsche Familie geboren wurden. Beim Pilotprojekt hat ein Kind am letzten Tag zu mir gesagt: „Ich dachte, KI ist was für Erwachsene.” Solche Momente zeigen mir, warum dieses Projekt wichtig ist. Diese Kinder sind genauso neugierig und fähig – sie brauchen nur jemanden, der ihnen die Tür aufmacht. Das Preisgeld würde direkt in die Durchführung fließen: Honorare für die Lehrkräfte, Verpflegung für die Kinder und den Ausflug ins Zukunftsmuseum. Wir wollen das Projekt außerdem langfristig verstetigen und in Zusammenarbeit mit Nürnberger Schulen ausbauen. Jedes Kind, das diesen Workshop verlässt und versteht was KI ist und wie man sie kritisch nutzt, ist ein kleiner Schritt in Richtung einer gerechteren digitalen Zukunft.

Projektbeschreibung

Clever mit KI ist ein Ferienworkshop für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren, den wir beim Global Elternverein e. V. in Nürnberg durchführen. Im August 2026 lernen 10 bis 12 Kinder, was Künstliche Intelligenz wirklich ist – nicht aus dem Lehrbuch, sondern durch eigenes Ausprobieren. Sie schreiben Geschichten mit KI, erkennen Fake News, programmieren erste kleine Projekte in Scratch und besuchen gemeinsam das Zukunftsmuseum Nürnberg. Am letzten Tag präsentieren sie stolz, was sie gebaut haben, und bekommen ein Zertifikat. Das Besondere: Wir erreichen gezielt Kinder aus mehrsprachigen und bildungsbenachteiligten Familien – also genau jene, die solche Angebote sonst kaum bekommen. Keine Vorkenntnisse nötig, alles kostenlos. Das Projekt läuft bereits – wir haben im Dezember 2024 und Januar 2025 ein erfolgreiches Pilotprojekt durchgeführt. Die Rückmeldungen der Kinder und Eltern haben uns bestätigt, dass wir weitermachen müssen.

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12 Stimmen

Outdoor against cancer

Motivation hinter dem Projekt

Wir sind der TREFFPUNKT Nürnberg, selbst Betroffene - eine gelebte Selbsthilfegruppen für junge Erwachse mit Krebs unter dem Dach der Deutschen Stiftung für junge Erwachse mit Krebs, gegründet vor 11 Jahren. Wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden. Unser ehrenamtliches Engagement zielt auf ein starkes soziale Miteinander in der Region. Wir möchten Isolation verhindern, Teilhabe fördern und schaffen ein tragfähiges Netzwerk für junge Menschen in einer besonders schwierigen Lebensphase. Das Projekt ist nachhaltig angelegt, wächst kontinuierlich durch neue Mitglieder. Als junge Betroffenen möchten wir mit unseren Erfahrungen, unserer Zeit und unserer Energie, die wir einbringen anderen helfen und Halt und Zuversicht vermitteln. Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat. Wir haben einen spannenden Mix aus Selbsthilfe im geschützten Gruppenrahmen ebenso wie gemütliche Aktivitäten zusammen. Hier ist also alles dabei von ernsten und tiefgehenden Gesprächen bis hin zu Abenteuern wie Escape Rooms oder auch gemütlich Essen gehen. Eine kleine Besonderheit: Jedes Treffen schließen wir mit einem „Kurzen“ von dem „Therapiebänkle“ ab. Keine Sorge! Natürlich alkoholfrei 🙂

Projektbeschreibung

Outdoor against cancer von Onkolog:innen empfohlen – als sichere und wirksame Form der körperlichen Aktivität. Wir möchten in diesem Jahr ein kostenloses 4x4 Outdoor-Gruppentraining für Betroffene in Nürnberg anbieten. Das 4×4 Training von OAC ist ein 60-minütiges, gruppen- und outdoorbasiertes Training, mit dem Ziel, die körperliche und mentale Gesundheit von Menschen, die von Krebs betroffen sind, zu stärken – kostenfrei, inklusiv und von zertifizierten Trainer:innen in der heilenden Umgebung der Natur geleitet. „Bewegung wirkt wie ein Medikament“. Bewegung und Sport zeigen eine Vielzahl positiver Wirkungen bei der Reduktion therapiebedingter Nebenwirkungen, wie Körperliche Aktivität steigert nachweislich die Lebensqualität von Krebspatient:innen, unabhängig von Therapiestadium oder Erkrankungsform.

https://treffpunkte.junge-erwachsene-mit-krebs.de/location/nuernberg/

https://www.instagram.com/treffpunkt.nuernberg.jek

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79 Stimmen

Pfadfinderlager für ukrainische Kinder in Nürnberg

Motivation hinter dem Projekt

Unsere Motivation basiert auf dem Wunsch, jungen Menschen Selbstständigkeit, gesellschaftliche Verantwortung und internationale Solidarität vorzuleben. Dieses Projekt ist wichtig, weil es Kindern in Zeiten globaler Krisen Halt, Orientierung und sichere Räume bietet. Der gesellschaftliche Wert liegt in der doppelten Wirkung: Für die ukrainischen Kinder in Deutschland – von denen viele ohne Vater oder Verwandte hier leben, Heimweh haben und ihre Freunde vermissen – ist das Lager eine wertvolle Chance, sich wieder mit ihren Wurzeln und ihrer Heimat verbunden zu fühlen. Für die Kinder aus der Ukraine bietet es wiederum die Möglichkeit, in eine vertraute, vorkriegsähnliche Umgebung einzutauchen – frei von Sirenen, Angst und ständiger Gefahr. Das Preisgeld von 2.000 € möchten wir nach folgenden Prioritäten einsetzen: 1. Anschaffung und Instandhaltung von notwendiger Zeltausrüstung sowie Lagermaterialien für die Durchführung des Zeltlagers. 2. Deckung der Standgebühren für den Zeltplatz und die gesunde Verpflegung aller Teilnehmenden. 3. Bezuschussung der Teilnahmekosten sowie Übernahme der Reisekosten für die Kindergruppe und ihre Betreuer aus der Ukraine.

Projektbeschreibung

Unser Projekt ist ein 4–5-tägiges Pfadfinder-Zeltlager im Mai/Juni 2027. Organisiert wird es von der lokalen ukrainischen Pfadfindergruppe (Plast Nürnberg). Während Plast ukrainischer Pfadfinderbund in Deutschland e. V. bereits seit 1951 aktiv ist, arbeitet unsere Gruppe in Nürnberg nun schon im vierten Jahr. Unser Stamm ist stabil gewachsen und hat die Ebene rein budgetloser Kleinstprojekte längst überschritten. Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele: Einerseits die kontinuierliche Weiterentwicklung und Stärkung unserer lokalen Pfadfindergemeinschaft in Nürnberg, andererseits die Einladung einer Gruppe von Kindern aus der Ukraine für eine Auszeit ohne Angst und Krieg. Das Programm verbindet klassische Pfadfinderaktivitäten (Lagerfeuer, Geländespiele, Outdoor-Workshops) mit Teambuilding und kulturellem Austausch. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche (6–17 Jahre). Die Anreise der ukrainischen Gruppe erfolgt sicher per Bahn/Bus mit erfahrenen Betreuern. Die Umsetzung erfolgt ehrenamtlich durch unser Leitungsteam. Das Zeltlager ist ein Meilenstein unserer regelmäßigen Jugendarbeit und stärkt die langfristige gesellschaftliche Integration.

https://www.instagram.com/plast.nurnberg/

https://plastde.org/de/startseite-2/

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11 Stimmen

Wertewerkstatt

Motivation hinter dem Projekt

Zwischen 20% und 25% aller Kindergartenkinder werden als verhaltensauffällig eingestuft, mindestens 5% sind behandlungsbedürftig (Textor, 2021). Die Ursachen dafür sind vielfältig: Neben genetischen und familiären Faktoren spielen auch Peer-Beziehungen und die Kita selbst eine Rolle. Mit der Wertewerkstatt wollen wir dieser Entwicklung entgegenwirken, indem wir Wertevermittlung an Kinder erleichtern. Denn wir sind überzeugt: eine gefestigte Wertevorstellung fördert Selbstbewusstsein und Resilienz und macht somit stark für die Zukunft. Aktuell steht der Druck unseres dritten Kinderbuchs zum Thema "Gemeinschaft" an. Dieser stellt für uns eine große Investition dar und das Preisgeld von YOUNGAGEMENT würde uns helfen, diese abzufedern.

Projektbeschreibung

Die Wertewerkstatt verfolgt das Ziel, eine gesunde Entwicklung von Vor- und Grundschulkindern durch Wertevermittlung zu fördern. Die Idee: Verschiedene Werte gemeinsam mit den Kindern in unterschiedlichen Momenten des Alltags bewusst leben. Konkret steht das Projekt dabei auf mehreren Säulen: 1. Pädagogisch wertvolle Bilderbücher mit verschiedenen Werten im Fokus 2. Begleitenden Materialien zu den Bilderbüchern 3. (Fortbildungs-)materialien und Methodensammlungen für Eltern und Fachkräfte 4. Mitmach-Lesungen der Bücher als Event in pädagogischen Einrichtungen und auf Veranstaltung Jedes der Bücher ist dabei in ein umfassendes Konzept eingebettet, das neben der Geschichte auch umfangreiches Begleitmaterial enthält, wie Einführungsideen, Vertiefungsvorschläge und Hintergrundinformationen. Durch direkte Wertevermittlung an die Kinder durch Bilderbücher und Mitmach-Lesungen sowie durch die Unterstützung von Eltern und Fachkräften durch Begleit- und Fortbildungsmaterialien wirkt die Wertewerkstatt auf mehreren Ebenen und adressiert neben SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) auch SDG 4 (Hochwertige Bildung) und SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen). Insgesamt bietet die Wertewerkstatt ein durchdachtes Konzept zur frühkindlichen Wertebildung, dass Kinder, Eltern und Fachkräfte gleichermaßen einbindet. Damit schafft das Projekt einen nachhaltigen Mehrwert, kurzfristig für Bildungseinrichtungen und langfristig für die Gesellschaft.

www.diewompets.de

Insta: diewompets

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37 Stimmen

„Green Moschee“

Motivation hinter dem Projekt

„Green Moschee“ verbindet Umwelt- und Naturschutz mit gesellschaftlichem Zusammenhalt. In einer Zeit, in der viele Menschen zunehmend isoliert leben, schafft das Projekt einen offenen Begegnungsort, an dem gegenseitiges Kennenlernen, Austausch und gemeinsames Engagement gefördert werden. Gleichzeitig sensibilisiert es für Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Der Garten stärkt das Gemeinschaftsgefühl, baut Vorurteile ab und ermöglicht Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Generation. Besonders Kinder und Jugendliche lernen praktisch, wie Pflanzen wachsen und welchen Beitrag jeder Einzelne zum Umwelt- und Klimaschutz leisten kann. Das Preisgeld soll für die Anschaffung von Pflanzen, Kräutern, Saatgut, Hochbeeten, Gartengeräten, Sitzgelegenheiten, Bewässerungsmaterialien sowie Informations- und Bildungsangeboten verwendet werden. Dadurch kann ein nachhaltiger und attraktiver Gemeinschaftsgarten entstehen, der langfristig allen Menschen im Stadtteil zugutekommt.

Projektbeschreibung

„Green Moschee“ ist ein Umwelt- und Begegnungsprojekt, das den Garten einer Moschee in einen offenen, gemeinschaftlich gestalteten Naturraum verwandelt. Gemeinsam werden Blumen, Kräuter, Gemüse und insektenfreundliche Pflanzen angebaut, gepflegt und geerntet. Der Garten soll ein Ort der Begegnung sein, an dem Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen miteinander ins Gespräch kommen und Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen. Das Projekt richtet sich an Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Der Garten steht allen offen und lädt zum Verweilen, Lernen und Mitmachen ein. Geplant sind regelmäßige Pflanz-, Pflege- und Aktionstage, bei denen Aufgaben wie Gießen, Unkraut entfernen oder Ernten gemeinschaftlich übernommen werden. Das Projekt ist langfristig angelegt und soll dauerhaft bestehen. Beteiligt sind Ehrenamtliche der Moscheegemeinde, Nachbarschaftsinitiativen, Familien, Jugendliche sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

https://www.an-nusrat.de

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29 Stimmen
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