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Stimmt ab für Eure Favoriten, die Zeit läuft!

Du kannst nur einmal an der Abstimmung teilnehmen. Für Dein Voting kannst Du aus den 12 Projekten bis zu vier Kandidaten auswählen und für diese abstimmen! Die Abstimmphase läuft vom 26. Juni 2020 bis zum 19. Juli 2020.

Second Hand Second Chance

Motivation hinter dem Projekt

Wir sind ein neu gegründeter Verein, der sich vor allem für Nachhaltigkeit und Bildung einsetzt. Unser Ziel ist es unter anderem Kinder und Jugendliche aus einem schwachen sozialen Umfeld zu unterstützen und Ihnen die Bildung näher zu bringen. Außerdem möchten wir Entwicklungshilfe für bedürftige Personen leisten, um Ihnen eine bessere Perspektive zu ermöglichen. Des Weiteren setzen wir uns für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Wir möchten Barrieren in der Integration überwältigen und Projekte unabhängig von Religion, ethnischer Herkunft und sozialer Zugehörigkeit der Teilnehmer durchführen. Ein weiteres wichtiges Ziel unseres Vereins ist es, Heranwachsende mit Verantwortung zu konfrontieren. Wir möchten Hand in Hand, Jugendliche von der Schule bis hin zum Beruf begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen zur Seite stehen. Dadurch möchten wir eine Community schaffen, in der sich Kinder und Jugendlich wohlfühlen. Dieses Konzept nennen wir „Jugendzentrum für Bildung und Zusammenhalt“. Wir denken, dass wir zusammen alle Probleme durchstehen können und vor allem die aktuell sehr schwierige Situation in eine Chance umwandeln können.

Projektbeschreibung

Eines unserer „Kernthemen“ ist die Digitalisierung des Bildungssystems. Unser Fokus liegt hier vor allem auf Online-Nachhilfe und Betreuung. Im Zuge der Corona-Krise ist deutlich geworden, wo es noch Nachholbedarf gibt. In anderen Ländern wie Japan oder Singapur sind Computerklassen und Online-Unterricht gang und gäbe. Wir denken, dass die Digitalisierung der Schulen und der Lehre immer digitaler wird. Dieser Prozess bringt jedoch auch extreme Probleme mit sich. Aktuell wird quasi vorausgesetzt, dass jeder Schüler von Zuhause aus, seinen Aufgaben nachgehet. Viele Schüler besitzen jedoch keinen Computer/Laptop um sich mit den zu erledigen Aufgaben auseinanderzusetzen. Aktuell bemühen wir uns um Laptops, die wir den bedürftigsten Schülern und Studenten spenden können. Wir suchen nach günstigen Rechnern, die wir aufbereiten und anschließend spenden. Mit diesem Projekt streben wir an, dass Kinder und Jugendliche, deren Familien nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung haben trotzdem nicht auf Bildung verzichten müssen. Youngagement würde unserem Projekt das nötige Startkapital für unser Projekt geben und wir wären sehr dankbar, wenn wir unser Herzensprojekt verwirklichen dürfen.

www.inopia-foundation.de

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497 Stimmen

Bildungsprojekt Tadihoc

Motivation hinter dem Projekt

Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit auf der Welt zu leisten. Wir sind in Deutschland großgeworden und durften gute Startbedingungen genießen. Uns ist bewusst, dass nicht jedes Kind auf der Welt so einen einfachen Zugang zu Bildung bekommt. Wir möchten gezielt Bildungsprojekte fördern. In unserem Alltag spielt Bildung eine ganz wichtige Rolle. Wir haben längst erkannt, dass sie für uns der Schlüssel zu einer guten Zukunft ist. Mithilfe von Steps2Education e.V. wollen wir deshalb die Chancen auf Bildung für alle Kinder verbessern.

Projektbeschreibung

Durch die Organisation von Benefizveranstaltungen sammeln wir Spenden, die wir an ausgewählte Bildungsprojekte auf der ganzen Welt weitergeben. Das Bildungsprojekt der Jesuitenmission fördert ein Kinderzentrum in Bien Hoa, Vietnam. Aktuell unterstützen wir mit unseren Spendeneinnahmen ein Kinderzentrum in Bien Hoa, Vietnam. Diese Einrichtung hilft Kindern und Jugendlichen ohne Zuhause oder aus armen Familien eine qualitative Schulausbildung zu erhalten. Steps2Education e.V. möchte die Spenden, die durch abwechslungsreiche Veranstaltungen eingenommen werden, an das Bildungsprojekt weiterleiten. Das Kinderzentrum übernimmt die Schulgebühren sowie die Kosten für Lehrmaterial und Uniform. Die Kinder werden bei den Hausaufgaben betreut, bekommen warme Mahlzeiten und finden sich in einem familiären Umfeld wieder. Ohne die Förderung des Kinderzentrums wäre es vielen Kindern nicht möglich eine Schule zu besuchen und so ein Fundament für eine bessere Zukunft zu legen.

https://steps2education.org/

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416 Stimmen

Pfadfinden macht Kinder stark

Motivation hinter dem Projekt

Wir wollen Kinder stark machen. Stark, ihre eigene Meinung zu entwickeln und zu sagen. Stark, sich von Erwachsenen nicht klein-machen-zu-lassen. Stark für eine demokratische, pluralistische Gesellschaft aufzustehen. Wichtig ist es uns dabei, die Kinder da abzuholen wo sie stehen. Oft hören Kinder Sätze wie "Du bist noch nicht alt genug dafür, das verstehst du nicht.". Wir sind überzeugt davon, dass es so nicht sein muss. Wir lassen uns auf die Kinder ein, erklären ihnen die Zusammenhänge, helfen ihnen ihre Meinungen und Ideen dazu zu artikulieren. Im gemeinsamen Diskurs lernen die Kinder und Jugendlichen bei uns andere Meinungen kennen und mit ihnen um zu gehen. Und natürlich auch, wie sie andere von ihrer Meinung überzeugen können. All das sind für uns wichtige Bausteine damit die Kinder und Jugendlichen für sich einstehen und sich Gehör verschaffen können. Wir verstehen uns als "Werkstatt der Demokratie" und probieren mit unserer Arbeit viele große und kleine überzeugte Demokraten hervorbringen zu können.

Projektbeschreibung

Als Pfadfinder ist für uns Kindermitbestimmung schon immer ein wichtiges Thema gewesen. Angefangen hat unser Projekt mit den Idee im letzten Jahr unsere "Stammesversammlung" (ähnlich einer Jahreshauptversammlung im Verein) kindgerechter und partizipativer zu gestalten. Statt drögen Berichten gab es eine Vernissage mit von den Kindern gestalteten Objekten, die ihre Erlebnisse im vergangenen Jahr abbildeten. Um neue Themen einzubringen nutzten wir die Methode "Open Space" und machten später mit den Kindern eine Schreibwerkstatt in der alle, vom achtjährigen bis zum 20-jähigen ihre Ideen einbringen und mit sachkundiger Unterstützung formulieren konnten. Nach dieser durchweg positiven Erfahrung haben wir angefangen das Thema in unserem Pfadfinderstamm weiter in den Mittelpunkt zu rücken. In den wöchentlichen Gruppenstunden legen wir großes Augenmerk darauf, dass die Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden was ihnen wichtig ist. So entscheiden sie selbst, wie das Programm in den Gruppenstunden aussieht, auf welche Aktion sie Lust haben, wo das nächste Gruppenwochenende oder sogar die Auslandsfahrt hingehen soll. Bei all diesen Dingen unterstützen wir sie mit unsere erfahrenen Gruppenleitern. In den monatlichen Leiterrunden tauschen sich die Leiter über das Geschehen in den Gruppen und geeignete Methoden aus. Zusammen suchen sie nach neuen Möglichkeiten den Kindern und Jugendlichen Spielräume zu eröffnen, die sie selbst gestalten können.

https://www.facebook.com/dpsgmaxkolbe/

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471 Stimmen

Der Kreis des Vertrauens / safe space

Motivation hinter dem Projekt

Oftsmals sind wir nicht ehrlich, oder nicht ehrlich genug. Wir trauen uns nicht, bestimmte Dinge auszusprechen, weil wir denken, dass wir mit diesen Dingen alleine sind. Oder weil sie keiner verstehen würde. Sie schwirren in unseren Köpfen, lassen uns nicht los, und doch finden sie den Weg nach draußen nicht. Wir haben Freunde, Familie und Bekannte - aber irgendwie können wir oft nicht so richtig mit ihnen reden. Ich möchte das gerne ändern. Ich möchte einen Raum schaffen für junge Frauen, in dem sie offen (über sich selbst) sprechen können. Einen Raum, wo jede willkommen ist, und, was ganz wichtig ist: in dem alles unter uns bleibt. Hier darf jede so viel erzählen wie sie mag, oder auch bloß zuhören. Es ist ein geschützter Ort, an dem du deine Gedanken teilen darfst, egal wie schräg, merkwürdig oder seltsam sie dir erscheinen. Wir alle versuchen dabei radikal ehrlich zu sein. Als ich selbst in die Pubertät gekommen bin, hat mir mein Gitarrenlehrer sehr viel geholfen - einfach in dem er da war, und mit zugehört hat. Genau solch eine Möglichkeit möchte ich jetzt auch für andere schaffen, indem ich einen Kreis des Vertrauens gründe!

Projektbeschreibung

Du suchst einen Ort, an dem dir jede zuhört? Einen Ort, an dem jede willkommen ist? Einen Ort, wo sich radikal ehrlich über sich selbst und die Welt ausgetauscht wird? Ein sicherer Ort, an dem du gehört wirst? Das alles ist safe space! Hier wird ein Ort gegründet, in dem jede sich willkommen fühlt. Ein Ort wo wir unter uns sind. Ein sicherer, warmer Ort. Jede darf so viel oder so wenig erzählen wie sie mag. Es geht um den Austausch, um Gedanken, die man nicht los wird, obwohl wir sie gerne teilen würden, wir wissen nur nicht wie, oder mit wem. Ich wünsche mir ein Urvertrauen, sowie radikale Ehrlichkeit. Kein Mensch sollte sich jemals alleine fühlen mit seinen Gedanken. Gerade, wenn sie so komisch sind, dass wir sie am liebsten nicht aussprechen würden. Also möchte ich einen "safe space" schaffen, in dem jede genau das sagen kann, was sie beschäftigt. Die Themenwahl wird dabei nicht beschränkt, es soll ein offener, friedlicher und positiver Austausch getätigt werden. Das Angebot richtet sich an junge Frauen, die das Bedürfnis haben, über sich, alle und alles andere, und die Welt zu sprechen!

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192 Stimmen

Der ultimativ erste digitale JRK Wettbewerb

Motivation hinter dem Projekt

Wir vom Jugendrotkreuz Nürnberg sind ein moderner, ehrenamtlich geführter und strukturierter Jugendverband mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Nürnberg und der Region. Feste Bestandteile unserer Kinder- und Jugendarbeit sind dabei, neben den Gruppenstunden, auch die jährlich stattfindenden Wettbewerbe auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Auf diese bereiten sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gruppenleitern schon wochenlang im Vorfeld vor, um schließlich innerhalb eines Wochenendes ihr Wissen um das Rote Kreuz, aber auch Erste-Hilfe-Kenntnisse, ihre Kreativität und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Auch in diesem Jahr liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren, als uns leider das Corona-Virus dazwischen kam und unsere Wettbewerbe abgesagt werden mussten. Doch so leicht wollten wir, aus dem Kreisverband Nürnberg Stadt, uns nicht mit dieser Situation abfinden. Um auch in der derzeitigen Lage nicht ganz auf das Jugendrotkreuz verzichten zu müssen und auch um der wochenendlichen Langeweile etwas entgegen zu setzen, rief eine kleine Gruppe von Jugendrotkreuzlern den ersten „digiKWB“ (digitaler Kreiswettbewerb) ins Leben. Vorrangiges Ziel war und ist es, Kindern und Jugendlichen aus ganz Bayern trotz der Kontaktbeschränkungen eine Möglichkeit zu bieten, mit ihren Gruppen in zumindest virtuellen Kontakt zu kommen und so für mehr Gemeinschaft in den doch teils einsamen Zeiten zu sorgen.

Projektbeschreibung

Um unseren „digiKWB“ durchzuführen, fanden wir eine Internetplattform, mit der es möglich ist, virtuelle Gruppen, Sprachkanäle und „Versammlungsplätze“ zu erstellen. Für die Wettbewerbsaufgaben konnten wir teilweise auf die ursprünglichen Ideen zurückgreifen und diese passend abwandeln. Am 09. Mai 2020 war es dann so weit: über 100 Teilnehmer aus ganz Bayern und damit insgesamt 31 Gruppen starteten in unseren ersten „digiKWB“. Jedes Wochenende erhalten die Gruppen seitdem zwei Aufgaben aus unterschiedlichen Kategorien. Manche davon werden direkt „live“ auf der Internetplattform mit einem der ehrenamtlichen Schiedsrichter gelöst, für andere haben die Teilnehmer länger Zeit. So sollten die Kinder und Jugendlichen beispielsweise per Videokonferenz bei der Aufgabe „Erste-Hilfe-Praxis“ einen unerfahrenen Ersthelfer, gespielt von einem unserer Schiedsrichter, bei der Versorgung einer echten Mime anleiten. Natürlich dürfen auch Aufgaben aus dem kreativen Bereich wie die Erstellung von lustigen Videos zum Thema „Richtiges Händewaschen“ oder eines spannenden Hörspiels nicht fehlen. Ein paar Herausforderungen haben unsere Teams noch vor sich, aber bis jetzt war der „digiKWB“ schon ein voller Erfolg und hat nicht nur den Teilnehmern, sondern auch uns Ehrenamtlichen jede Menge Freude bereitet! Mit dem Preisgeld möchten wir gerne ein Helferessen finanzieren und unsere technische Ausstattung erweitern, um auch zukünftig für die Digitalisierung gewappnet zu sein!

www.jrk-nuernberg.de/digiKWB

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129 Stimmen

NBG Hip-Hub

Motivation hinter dem Projekt

Alba Wilczek und Marko Meth haben Anfang Mai die Initiative "NBG Hip-Hub" ins Leben gerufen. Durch Auftritte lokaler Hip-Hop Künstler_innen werden Spenden gesammelt, die der regionalen Musikclubszene sowie der Mudra-Drogenhilfe und der Stadtmission zugute kommen. Das Projekt NBG Hip-Hub bewegt sich auf vielen gesellschaftlichen Ebenen und macht zugleich auf den Notstand der Kunst und Kultur in der Corona-Krise aufmerksam. Das ermöglicht ein Wiederaufleben der freien Entfaltung der Persönlichkeit und der Kunstfreiheit. Zugleich wird durch das Online-Format ein offener Kanal für alle Interessierten geschaffen und ermöglicht eine weitgehend barrierefreie Teilhabe. Nicht zu vergessen ist der sozialpolitische Aspekt, der durch das Adressieren der Spenden an die Sozialen Einrichtungen, Stadtmission Nürnberg und Mudra Alternative Jugend- und Drogenhilfe Nürnberg e.V., entsteht. NBG Hip-Hub vereint somit zwei fundamentale Bausteine unserer Gesellschaft: Kunst & Kultur und Sozialpolitik. Das Projekt gliedert sich zudem in die Bereiche Kooperation mit Künstler_innen und Spielstätten/Veranstalter_innen, Veranstaltungs- und Tontechnik, sowie Social-Media und EDV. Um ein Projekt in diesem Umfang und Qualität auf die Beine zu stellen, bedarf es Fachkompetenz, Ausdauer, Leidenschaft und das Herz am richtigen Fleck.

Projektbeschreibung

Das Team um Frau Alba Wilczek hat das Projekt NBG Hip-Hub initiiert, welches sich durch das Veranstalten eines Online-Festivals zum Ziel gesetzt hat, bis zum 31.07.20 eine Finanzierungssumme in Höhe von 20.000,-€ zu erreichen. Sie möchten mit dieser Summe Kulturinstitutionen und Soziale Einrichtungen in Nürnberg und Umgebung in der Corona-Krisenzeit unterstützen. NBG Hip-Hub ist ein Online-Festival, welches verteilt über einen Zeitraum von mehreren Wochen stattfindet und live im Internet übertragen wird. Das Programm umfasst unter anderem DJ-Sets, Live-Sessions und viele andere Aktionen der regionalen Hip-Hop-Szene. Online-Festival-Tickets und andere kleine Dankeschöns (z.B. eine Zusammenstellung von neuen Beats und Rap-Titeln der beteiligten Künstler*innen) können vom Publikum käuflich oder zu einem beliebigen Spendenbetrag erworben werden. Die Nürnberger Subkultur ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und insbesondere die Hip-Hop-Szene hat an Bedeutung dazugewonnen. Im Moment erlebt der Kultursektor allerdings einen dramatischen Stillstand und ein künstlerischen Wirken ist zur Zeit nur bedingt möglich. NBG Hip-Hub ist aktiv geworden, um der hiesigen Subkulturlandschaft, aber auch sozialen Einrichtungen zu helfen und einen Beitrag zu deren Erhalt zu leisten.

https://www.startnext.com/nbghiphub-online-festival

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99 Stimmen

Krankenschwester mit Leidenschaft

Motivation hinter dem Projekt

Kuleni kommt aus Äthiopien und war in ihrem Heimatland als Krankenschwester tätig. Wie viele ihrer Freunde musste sie ihr Land verlassen. Sie lebt seit 2013 in Nürnberg. Obwohl sie in Deutschland aktuell nicht als Krankenpflegerin arbeiten darf – folgt sie ihrer Berufung, um bedürftigen Menschen ehrenamtlich zu helfen: Sie ist als Ansprechpartnerin und Mentorin für Zugewanderte engagiert und arbeitet als Hygienelotsin und Dolmetscherin in verschiedenen Projekten des Gesundheitsamts Nürnberg. Sie begleitet u.a. Zuwanderer zu Facharzt-, Impfungs- und Krankenhausterminen. Sie motiviert und unterstützt Flüchtlinge bei ihrer Ausbildung im Pflegebereich. Daneben ist sie mit Hilfe bei Behördengängen engagiert oder mit Unterstützung, wenn es z.B. darum geht sich für einen Sprachkurs anzumelden oder ein Führungszeugnis zu beantragen. Sie ist auch für die Organisation von verschiedenen Flüchtlingsmaßnahmen bei Evangelischen Gemeinde der Oromo zuständig und leitet einen Chor! Vorgeschlagen wird sie vom Helferkreis St. Johannis - Internationales Café sowie von der AWO Nürnberg.

Projektbeschreibung

Kuleni: „Seit über zwei Jahren bin ich ehrenamtlich beim Gesundheitsamt Nürnberg tätig. Ich unterstütze Zugewanderte als Kontaktperson und Dolmetscherin bei verschiedenen Gesundheitsthemen. Ich war 2018 während des Tuberkuloseausbruchs dabei und heute, wo die Welt gegen die Corona-Pandemie kämpft, bin ich auch dabei! Regelmäßig nehme ich als Ehrenamtliche des Projektes „Zusammen gesünder sein“ an verschiedenen Gesundheitsveranstaltungen in Nürnberg Flüchtlingsunterkünften teil, wo viele Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen eng zusammenleben. Ich versuche, deren Wohnsituation in Flüchtlingsheimen durch Präsentationen und Einzelunterstützung zu verbessern. Ich bespreche die Probleme von mehreren Personen, die in kleinen Zimmern zusammenleben und versuche, Lösungen für die Mitbewohnerkonflikte zu finden. Oft spreche ich über Hygiene in Gemeinschaftsküchen, Duschkabinen und Wäschereien, die viele Mitbewohner gleichzeitig benutzen müssen. Zu meinen Aufgaben gehören auch Gespräche über Vorbeugung von Gesundheitsschädlingen und des Schimmelbefalls in Flüchtlingsheimen. Häufig unterstütze ich Zugewanderte und ihre Kinder beim Facharzt-, bei Impfungs- und Krankenhausbesuchen und kümmere mich darum, dass die Patienten alle wichtigen Informationen verstanden haben und dass sie sich nicht einsam oder verloren fühlen. Nicht zuletzt ist es mein Ziel, meine Mitmenschen über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Pflege zu informieren, zu motivieren und sie zu begleiten.“

https://nuernberg-sued.mehrgenerationenhaus.de/

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505 Stimmen

? „Videoprojekt Sichtbare Kunst“ und „KulTurm“

Motivation hinter dem Projekt

Wir, die Jugendgruppe des Humanistischen Verbandes (HV), die Jungen Humanist*innen (JuHus), nutzen die Einschränkungen unserer Aktivitäten durch den coronabedingten Lockdown mit Hilfsangeboten für besonders von der Pandemie betroffene Menschen. Anfang April nahmen wir mit einer mehrtägigen Telefonaktion Kontakt zu über 75- jährigen Mitgliedern unseres Erwachsenenverbandes, der Humanistischen Vereinigung (HV) auf, erkundigten uns nach ihrem Wohlbefinden, boten Hilfe für Einkäufe an und vermittelten Alleinstehende an das HV-Plaudertelefon. Beim Nachbarschaftshilfe-Netzwerk „Nürnberg Engagiert“ erledigten wir Einkäufe, Apotheken-, und Postgänge für Hilfsbedürftige. Weiterhin sammelten wir Lebensmittel für die Tafeln Nürnberg. Wegen der katastrophalen Zustände im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos starteten wir eine Spendenaktion für die Geflüchteten und ihre Kinder. Die Resonanz war so positiv, dass die Sammelaktion am 15. Mai wiederholt wurde. Nun möchten wir uns für die Unterstützung von U-27 Künstler*innen aus der Region engagieren. Für unsere Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt sind Kulturschaffende von unschätzbarem Wert. Besonders für junge Künstler*innen, die zusätzlich zum Lebensunterhalt Mittel für Atelierplätze und Arbeitsmaterialien aufbringen müssen, sind die aktuellen Gegebenheiten zunehmend brisant. Junge Künstler*innen werden nicht nur mit einer einmaligen Aktion während der Coronapandemie unterstützt. Ziel ist, den Kauf von Kunst mittelfristig zu fördern, um die Verwerfungen der Coranazeit zumindest ein Stück weit abzufedern.

Projektbeschreibung

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen drehen wir mit drei Künstler*innen aus verschiedenen Kunstsparten zum Auftakt ein Video mit dem Titel „Sichtbare Kunst. Die Teilnehmenden erhalten somit eine Plattform und die Möglichkeit ihre Kunst einem neuen Personenkreis vorzustellen. Mit Student*innen der Medientechnik und der Unterstützung von Jungen Humanist*innen wird das Video gedreht, geschnitten und über die Jugendarbeit hinaus in den Medien der Humanistischen Vereinigung verbreitet. Wir JuHus zeigen Flagge und stellen unsere Räumlichkeiten im nJuHu3 für Künstler*innen aus der Region auch nach Beendigung des Lockdowns unter dem Motto „Junge Kunst im KulTurm“ für die Präsentation ihrer Werke zur Verfügung gestellt. Seitens des Jugendbüros der Jungen Humanist*innen unterstützen wir mit Öffentlichkeitsarbeit. Ehrenamtliche JuHus sind verantwortlich für die Organisation im „KulTurm“ und unterstützen die U27 Künstler*innen bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Vernissagen und Events. Zeitplan: Die Kontaktaufnahme zu Künstler*innen und die Vorbereitung der Räume ist bereits angelaufen. Als Start für die Videodrehtage ist das Wochenende 27.-29.6. 2020 geplant. Bis Anfang August soll der Clip fertig gestellt sein. Die Öffnung des KulTurms erfolgt baldmöglichst im Rahmen der Coronabestimmungen. Das Preisgeld wird für die Vorbereitung und Durchführung des Projektes verwendet. Geld, das bis zum 30.11.2020 nicht benötigt wurde, teilen wir unter den beteiligten Künstler*innen auf.

https://www.humanistische-vereinigung.de/jugend/junge-humanistinnen.html

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133 Stimmen

Start with a Friend (SwaF)

Motivation hinter dem Projekt

SwaF ist ein gemeinnütziger Verein, der sich in Nürnberg und anderen Großstädten in Deutschland dafür einsetzt, Freundschaften zwischen Menschen verschiedener Nationen zu stiften, indem diese in Tandems (1:1) zusammengebracht werden. Unsere Vision ist es, dass jeder Mensch der nach Deutschland kommt, unabhängig der Beweggründe, hier eine*n Freund*in hat und wir eine vielfältige Gesellschaft schaffen, an der alle in Freiheit, Gleichheit und ohne Diskriminierung teilhaben können. Dabei liegt unser Fokus darauf, für nach Deutschland geflüchtete Menschen eine*n Freund*in zu finden, um deren Integration in unsere Gesellschaft und deren neue Heimat zu unterstützen. Ein essentielles Charakteristikum unserer Tandems ist, dass wir Einheimische und Eingewanderte auf Augenhöhe zusammenbringen, dadurch echte Freundschaften entstehen und sich keine Abhängigkeiten entwickeln. Dies soll letztlich dazu beitragen, dass Vorurteile zwischen verschiedenen Kulturen abgebaut und soziale Netzwerke gestärkt werden. Neben der Vermittlung stehen wir den Tandems als Ansprechpartner*innen und mit verschiedenen Events und monatlichen Stammtischen zur Seite. Unsere Community in und um Nürnberg besteht mittlerweile aus mehr als 200 Mitgliedern aus über zehn Nationen. Durch unser Engagement erhoffen wir uns, Nürnberg, die Stadt des Friedens und der Menschenrechte, für alle noch ein wenig besser machen zu können.

Projektbeschreibung

SwaF lebt von Zwischenmenschlichkeit und davon, dass wir Menschen persönlich zusammenbringen und daraus Freundschaften entstehen. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, gliedert sich unser Team in Nürnberg, bestehend aus dreizehn Ehrenamtlichen, in drei Bereiche. Das PR-Team bewirbt SwaF und macht auf unsere Tätigkeit und unsere Vision aufmerksam. Die Vermittlung lernt Einheimische und Eingewanderte bei so genannten Infoabenden kennen und vermittelt diese in Tandems auf Grundlage gemeinsamer Interessen. Das Event Team lässt seiner Kreativität freien Lauf und plant Veranstaltungen und gemeinsame Unternehmungen. Deshalb hat uns die Corona-Pandemie in ganz erheblichem Maße getroffen. Dennoch ist es unserem Team, mit viel Kreativität und vor allem sehr großem Engagement gelungen, sich auf die digitale Arbeitswelt umzustellen. Werbemaßnahmen wurden in soziale Medien verlagert, Infoabende finden über Zoom statt und unsere Community begeistern wir beim wöchentlichen Stammtisch mit Konzert, Nürnberg-Quiz, Spieleabend oder Yogastunde. Auch unser Vermittlungsteam lässt sich nicht beirren und hat im März sechs Tandems und im April sieben Tandems vermittelt. Damit zählt unser Team in Nürnberg in beiden Monaten deutschlandweit zu den Spitzenteams. Das Preisgeld würden wir in unser Community-Building investieren. Gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise ein Besuch im Hochseilgarten stärken den Zusammenhalt in unserer Community und machen diese für Interessierte attraktiver.

https://www.youtube.com/watch?v=8Le6urCPWKc

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495 Stimmen

Das schöne Haus in Gostenhof

Motivation hinter dem Projekt

Vom Schulkind in der Nachmittagsbetreuung zur stellvertretende Vorsitzende eines Trägervereins. Daria Gutina ist noch heute für viele Kinder mit Migrationshintergrund ein leuchtendes Vorbild . Und sie ermutigt junge Menschen Verantwortung in einem Verein zu übernehmen. Besser kann Integration und bürgerschaftliches Engagement nicht gelingen. Deshalb schlage ich Daria Gutina für den Youngagement-Preis vor.

Projektbeschreibung

Daria war bereits ein Jahr in Deutschland und sprach schon etwas deutsch, da erfuhr sie von einer Klassenkameradin, dass sie immer nachmittags in einem wunderschönen Haus steht. Da wollte sie auch unbedingt hin! Und so kam Daria als Erstklässerin ins Spielhaus das Aktivspielplatz Gostenhof. Und verbrachte ihre Nachmittage mit vielen Kindern und lernte schnell spielend deutsch. Daria Gutina ist 1994 mit ihrem Zwillingsbruder Daniil in St. Petersburg geboren und mit ihren Eltern 2000 nach Deutschland gekommen. Als sogenannte Kontingentflüchtlinge haben sie in Nürnberg eine kleine Wohnung gefunden. Bis zum Abitur besuchte Daria regelmäßig unsere Einrichtung. Jetzt studiert sie Mathematik und schreibt gerade ihre Masterarbeit, die im September fertig sein soll. Auf dem Aktivspielplatz ist sie immer noch tätig, sie arbeitete als Honorarkraft bis letztes Jahr in der Nachmittagsbetreuung und half so bei der Lösung mancher Denksportaufgabe. Darüber hinaus unterstützte sie die Mitarbeiterinnen bei den Ferienfahrten auf die Burg Hoheneck und an die Ostsee. Und seit 2018 engagiert sie sich ehrenamtlich als unsere 2. Vorsitzende im Trägerverein des Aktivspielplatz Gostenhof e.V.

www.aktivspielplatz-gostenhof.de

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120 Stimmen

Rock Your Life! Nürnberg e.V.

Motivation hinter dem Projekt

ROCK YOUR LIFE! unterstützt junge Menschen aus sozial benachteiligten Hintergründen beim erfolgreichen Start in ihre Zukunft. Zu diesem Zweck werden Mentoring-Beziehungen zwischen Studenten und Schüler gestiftet. ROCK YOUR LIFE! qualifiziert Studierende als Mentoren, die mindestens 1 Jahr lang je einen Schüler kontinuierlich, Eins-zu-Eins während seiner letzten Schuljahre begleitet. Gemeinsam arbeiten Schüler und Studierende an den individuellen Zielen und Fähigkeiten des Schülers. Durch das Mentoring werden die Potentiale des Schülers gezielt gefördert und seine Eigeninitiative gestärkt. Zudem verbessern die Studenten ihre sozialen Kompetenzen und werden für ihre gesellschaftliche Verantwortung sensibilisiert. Das Mentoring wird durch ein bundesweites Un-ternehmensnetzwerk ergänzt, das den Schülern den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben ermöglicht und Unternehmen beim Finden motivierter Azubis hilft.

Projektbeschreibung

ROCK YOUR LIFE! ist ein Netzwerk aus ehrenamtlich engagierten Studierenden in 51 Vereinen, motivierten Schülern, verantwortungsvollen Unternehmen und der ROCK YOUR LIFE! GmbH als Dachorganisation, die sich tatkräftig für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit für junge Menschen einsetzen. Mit unserem Eins-zu-Eins-Mentoring-Programm bauen wir Brücken zwischen Schülern, Studierenden und Unternehmen. Als erfolgreiches Sozialunternehmen sind wir angetrieben von der Vision, dass jeder Einzelne sein individuelles Potential entfalten und sein Leben eigenverantwortlich gestalten können sollte Seit dem Jahr 2012 existiert einer der größten Gruppen von Rock your Life! in Nürnberg. Unsere Gruppe lebt vom Spaß und vom Zusammengehörigkeitsgefühl. Neben der Aktivitäten für Mentoren und Mentees gibt es auch für das Orga- Team spannende Ausflüge und Events.

https://nuernberg.rockyourlife.de/

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116 Stimmen

Diversity Media - ein inklusiver, transkultureller und diverser Media-Workspace für Nürnberg

Motivation hinter dem Projekt

Die Medienbranche ist männerdominiert – zu diesem Ergebnis kamen unterschiedliche Studien (vgl. u.a. Pro Quote Medien 2019). Nicht nur Frauen und queere Personen sind in den Medien ungenügend vertreten, sondern auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderung und weitere Personengruppen. Unser Motivation: Die Medien sollen die Diversität der Gesellschaft wiederspiegeln. Die Hürden beginnen aber schon bei den Kosten für technisches Equipment und den schwierigen Einstieg in die Branche. Unsere Vision: Wir wollen einen inklusiven, transkulturellen und diversen Media-Workspace in Nürnberg einrichten. Dieser soll auf allen Ebenen barrierefrei sein, sodass es allen Menschen möglich ist, dort ihre eigenen Medien zu produzieren und mit anderen Medienschaffenden in Kontakt zu kommen. Unsere Ziele sind kostenfreie Hard- und Software, Hilfestellung bei der Nutzung und ein Ort zur kreativen Entfaltung. Wir engagieren uns in der Medienwelt und wollen junge, innovative und spannende Formate aufbauen und fördern. Wir wollen mehr Sichtbarkeit für die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der Zielgruppen in der Öffentlichkeit schaffen. Wir setzten uns für Diversität vor und hinter der Kamera ein - dies steht sinnbildlich für alle Bereiche und Formate der Medienlandschaft. Wir möchten durch eigene Medienproduktionen und Projekte eine Vorbildfunktion einnehmen und ethischen Journalismus, sowie soziales Handeln voranbringen.

Projektbeschreibung

Youtube, Blogs, Social MediaJournalismus & Co. sind neue Entwicklungen in der digitalen Medienlandschaft. Unsere Initiative Diversity Media setzt sich mit der schnell entwickelnden Medienwelt auseinander und nutzt diese, um die Themen Transkulturalität, Inklusion und Diversität voranzubringen. Um diesen Prozess zu fördern und zu professionalisieren und das Empowernment anderer Medienschaffenden zu stärken, braucht es barrierefreien Raum. Unser Hauptanliegen als Initiative ist es daher einen Media-Workspace in Nürnberg zu erschaffen. Technisches Equipment ist teuer und Wissen zur Medienproduktion ist oftmals schwer zugänglich. Unsere diverse Zielgruppe ist von struktureller Benachteiligung betroffen, was den Zugang zusätzlich erschwert. Aber das wichtigste muss noch erwähnt werden: Angebote für (junge) Erwachsene zur Selbstermächtigung im medialen Bereich fehlen. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, in dem es allen Menschen möglich sein soll, kreativ zu werden und selbst Medien zu gestalten. Unser Team ist divers, jung, modern und vor allem interdisziplinär. Weit mehr als die Hälfte von uns hat Zuwanderungsgeschichte. Wir verfügen über eine große Bandbreite an Expertisen im Bereich Medien, Kunst, Kultur und (Medien-)Pädagogik und sind im Journalismus, Kultur- und Mediensektor tätig. Dies macht uns zu geeigneten Akteur*innen dieses Projekt und weitere umzusetzen. Unser offener Media-Workspace bildet die Grundlage für die Entstehung kreativer und innovativer Ideen und sozialer Projekte.

https://www.instagram.com/diversitymediainfo/

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